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Ausstellung: it’s like magic to me

Eröffnung: 10.10.2019, 19 bis 21 Uhr

Das Ausstellungsprojekt “it’s like magic to me“ vereint fünf junge Künstlerinnen und Künstler, die seit ihrem Studienbeginn an der Akademie der Bildenden Künste in München eng zusammenarbeiten: Philipp Benkert (Klasse Florian Pumhösl, Diplom 2020), Janna Jirkova (Klasse Olaf Nicolai, Diplom 2019), Jan Dominik Kudla (Klasse Olaf Nicolai, Diplom 2020), Anna M. Pascó Boltà (Klasse Olaf Nicolai, Diplom 2019) und Lina Zylla (Klasse Florian Pumhösl, Diplom 2019). Durch die ständige Auseinandersetzung mit den künstlerischen Positionen der anderen werden individuelle Schaffensprozesse kontinuierlich hinterfragt. So unterschiedlich die einzelnen Vorgehensweisen auch sind, verbindet sie ein bewusst gewählter multimedialer Ansatz. Die Künstlerinnen und Künstler kombinieren souverän Malerei, Skulptur, Performance sowie Installation und nutzen für ihre Bildlösungen vorgefundenes, alltägliches und unkonventionelles Material.
In der Ausstellung „it’s like magic to me“ werden in unterschiedlichen Kontexten die Themen Sprache, Kommunikation und Erinnerung verhandelt. In ihren transmedialen Objekten versuchen die Künstlerinnen und Künstler Zeitlichkeit festzuhalten oder gerade diese Unmöglichkeit aufzuzeigen. Der Titel der Ausstellung spielt nicht auf optische Täuschungen und Illusionen an, sondern meint die Wirkungskraft, die den Objekten am Ende des Schaffensprozesses immanent ist. Sie werden Träger von Erinnerung, Identität und Geschichte.
Philipp Benkert beschäftigt sich mit sozialhistorischen Themen und systemtheoretischen Abhandlungen, die er zu heutigen gesellschaftlichen Ereignissen in Bezug setzt. Janna Jirkova arbeitet multimedial. Sie setzt sich in ihrer Kunst mit der Diskrepanz zwischen Realität und deren medialer Dokumentation auseinander und spielt dabei mit den Rollen des Beobachters und des Beobachteten. Jan Dominik Kudla beschäftigt sich in seinen skulpturalen Arbeiten aus Eis mit der Vergänglichkeit des eigenen Körpers und der Konservierung von Erinnerung. Die Eisskulpturen werden in der Ausstellung den gegebenen Raumverhältnissen ausgesetzt, weswegen sie nur temporär sichtbar sind. Anna M. Pascó Boltà zeigt Arbeiten aus ihrer Serie „Modelle für eine Beseelung“ (2019). Die dreidimensionalen Objekte erhalten ihre Farbigkeit durch die Verwendung verschiedener Erdsubstrate. Für die Ausstellung wählte die Künstlerin eines dieser dreidimensionalen Objekte aus und überführte ihre Formation zurück ins Zweidimensionale mit schwarzen Pigmenten auf Holz. Lina Zylla zeigt skulpturale Arbeiten aus Glas die an abstrakte Malereien erinnern. Indem die Künstlerin die Arbeiten mit überlagerten Klangspuren kombiniert, entstehen neue Kompositions- und Bedeutungsebenen. Durch die Soundkompositionen reagieren die einzelnen Objekte raumübergreifend miteinander.

 

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